Gartenpumpe Test

Bei Gartenpumpen handelt es sich um eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Möglichkeit zur Bewässerung des Gartens. Das Wasser kann auch aus alternativen Quellen – etwa einer Regentonne stammen. Solide Pumpen, die eine Leistung von 1.000 Watt oder mehr erbringen können darüber hinaus auch mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit erfüllen. Wer hingegen nur eine Sprinkleranlage mit der Gartenpumpe betreiben möchte, kommt durchaus mit Modellen aus, die eine Leistung zwischen 600 und 750 Watt haben.

Anders als Tauchpumpen werden Gartenpumpen irgendwo im Freien aufgestellt. Durch einen Ansaugschlauch – dieser muss meist zusätzlich hinzu gekauft werden – wird das Wasser durch die Pumpe in den Ablaufschlauch befördert. Der Ablaufschlauch kann in einen, aber auch in mehrere Sprenkler münden. Zuverlässige Gartenpumpen gibt es schon für einen Preis von weniger als 100 Euro.

GARTENPUMPE TEST – DIE BESTEN DREI VON AMAZON!

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GARDENA Gartenpumpe Classic 3000/4: Bewässerungspumpe für den Einsatz im Freien, mit 3100 l/h Fördermenge, geräuscharm und langlebig, mit Wasser-Ablassschraube, wartungsfrei, hohe Saugkraft (1707-20)
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Metabo Gartenpumpe P 4000 G, langlebige Bewässerungspumpe, für den Außenbereich mit 1100 W, robuste Konstruktion, wartungsfreier Kondensatormotor, Fördermenge 4000 l/h, 600964000
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  • Effizient: Der Druckkessel ist für energiesparendes und geräuscharmes Bereitstellen von Wasser konzipiert und pumpt Wasser in eine Höhe von bis zu 46 m
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  • Lieferumfang: 1x Metabo Gartenpumpe P 4000 G, 1x Gewindedichtband

Technische Errungenschaften erleichtern so manchen Lebensbereich, das gilt natürlich auch für Gartenbesitzer. Sie können nicht nur die Kraft der Sonne nutzen, sondern auch den Regen, wenn sie in niederschlagsreichen Regionen wohnen. Möglich macht das eine Gartenpumpe, mit der sich nicht nur der Garten, sondern auch überlaufene Keller entwässern lassen. In den Sommermonaten hingegen lassen sich Gartenpumpen bestens nutzen, um Bäume, Blumen und Grünflächen zu bewässern. Folgende Aspekte sind beim Kauf einer Gartenpumpe zu beachten:

So funktioniert eine Gartenpumpe

Eine Gartenpumpe wird genutzt, um Wasser zwischen zwei Orten zu übertragen. Dafür werden diverse Hilfsmittel und physikalische Gesetze genutzt. Bei Wasserpumpen handelt es sich also im Grunde um kleine Hilfsgärtner, welche dem Gartenbesitzer dabei helfen, die Pflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Mit einer Gartenpumpe lässt sich allerdings nicht nur Wasser zu den begrünten Flächen gepumpt werden. Sie lassen sich nämlich auch nutzen, um Wasser abzupumpen. Vor allem bei einer Überschwemmung, wenn etwa ein nahe gelegener Flusslauf über die Ufer tritt, kann sich der Einsatz einer Gartenpumpe lohnen. Grundsätzlich wird für den Betrieb einer Gartenpumpe Strom benötigt, sodass die Geräte einfach an die Elektrik des Haushaltes angeschlossen werden können. Eine starke Strömung erzeugt die Gartenpumpe durch ein Laufrad und über Düsen. Oft wird diese Art von Pumpen deshalb auch Strömungspumpe genannt. Das Laufrad wird durch einen Motor angetrieben, wodurch ein Unterdruck entsteht. Dadurch wird das Wasser angesaugt und anschließend durch den Druckstutzen ausgegeben.

Wo werden Gartenpumpen eingesetzt?

Gartenpumpen lassen sich sowohl festinstalliert als auch mobil vielfältig einsetzen. Sie können genutzt werden, um aus Brunnen, Regentonnen, Zisternen oder Bachläufen Wasser zur Bewässerung des Gartens zu fördern. Darüber hinaus können auch Vorratstanks, Becken und Teiche befüllt oder entwässert werden. Gartenpumpen, die mit hohem Druck arbeiten, lassen sich auch nutzen, um Gehwege oder Terrassen zu reinigen, indem sie einfach mit Wasser abgespült werden.

Diese Typen von Gartenpumpen gibt es

Gartenpumpen werden in vielfältigen Variationen angeboten, die sich in erster Linie nach dem Bedarf des Gartenbesitzers richten. So gibt es beispielsweise Modelle mit einer großen Ansaugtiefe ebenso wie Modelle, mit welchen sich große Wassermengen transportieren lassen.

Das Hauswasserwerk

Bei einem Hauswasserwerk handelt es sich im Grunde um eine Eigenwasserversorgungsanlage, welche die Wasserversorgung sichert, auch wenn der Haushalt nicht an das kommunale Netz angeschlossen ist. Sie werden deshalb gerne in Kleingartenanlagen genutzt. Aber auch Haushalte, die tiefe und große Zisternen oder Brunnen besitzen, nutzen Hauswasserwerke. Anders als eine konventionelle Gartenpumpe besitzt ein Hauswasserwerk einen elektronischen Druckschalter.

Die Tauchpumpe

Tauchpumen werden ins Wasser gegeben und eignen sich vor allem für große Wassermengen ab etwa 7.000 Liter, welche aus geringen Tiefen hochgepumpt werden sollen. Tauchpumpen können direkt in einen überfluteten Keller oder in den Teich gestellt werden, wo sie effizient aber relativ langsam arbeiten. Denn Teichpumpen arbeiten mit einem vergleichsweise geringen Druck von unter einem bar, was einer Leistung von etwa 320 Watt entspricht. Weil der Druck relativ niedrig ist, eignen sich Tauchpumpen nicht für große Förderhöhen oder für Rasensprenger.

Die Schmutzwasserpumpe

Teiche lassen sich mit einer Schmutzwasserpumpe komplett auspumpen. Diese sind notwendig, weil sich am Boden der Teiche kleine Steine und Schlamm ansammeln, die durchaus auch in die Pumpe rutschen können. Diese Art der Reinigung ist mit einer Gartenpumpe nicht möglich. Schmutzwasserpumpen hingegen gelten als äußerst robust. Deshalb lassen sich mit ihnen sogar Baugruben oder Flächen, die stark verschlammt sind, entwässern. Als wichtigstes Kaufkriterium für die Schlammpumpe gilt die maximale Korn- oder Partikelgröße. Das Wasser darf umso verunreinigter sein, je größer diese ist.

Die Bewässerungspumpe

Grundsätzlich handelt es sich bei allen Gartenpumpen um Bewässerungspumpen. Sie werden genutzt, um Wasser aus großen Fördertiefen von bis zu neun Metern aufzunehmen und können auch mehrere Sprenkleranlagen versorgen. Allerdings liegt die Fördermenge mit 2.000 bis 4.000 Litern wesentlich niedriger als bei einer Tauchpumpe.

Das sind die wichtigen Kriterien für den Kauf einer Gartenpumpe

Gartenpumpen, die bei einem Preis von bis zu 100 Euro liegen, reichen für einen normalen Haushalt, der einen Garten besitzt, durchaus auch. Premium-Pumpen, die 300 Euro und mehr kosten sollten dagegen nur eingesetzt werden, wenn mehrere Entwässerungs- oder Bewässerungsprojekte parallel laufen.

Die Leistung der Gartenpumpe

Gartenpumpen, die über eine höhere Leistung verfügen, müssen nicht unbedingt besser sein als leistungsstarke Geräte. Denn für kleinere Gartenprojekte reichen Pumpen mit einer Leistung zwischen 600 und 750 Watt durchaus auch. Auch mit diesen Geräten lassen sich ein bis zwei Gartensprenger problemlos versorgen. Die Wattzahl liefert lediglich eine Aussage darüber, mit welchem Druck das Wasser befördert werden kann. Die tatsächliche Förderleistung wiederum hängt von Förderdruck und – länge ab. Beispielsweise lässt sich eine Förderhöhe von 40 Metern wesentlich schwerer bewältigen als bei einer Leistung von mehr als 1.000 Watt.

Die Förderhöhe

Als Förderhöhe wird der Höhenunterschied zwischen der Stelle der Wasserentnahme und der Wasseroberfläche. Wird etwa Wasser aus einem Brunnen mit einer Tiefe von sechs Metern entnommen und weitere 15 Meter bis zur Entnahme geführt, so beträgt die Förderlänge oder -höhe insgesamt 21 Meter. Die Käufer sollten sich also bereits im Vorfeld gründlich überlegen, über welche Strecke das Wasser mindestens geführt werden muss. Die meisten Wasserpumpen, die in Tests berücksichtigt werden, erreichen eine Förderhöhe von mehr als 40 Metern. Diese länge eignet sich für Häuser, die sich auf einer flachen Ebene befinden, bestens. Als Ansaughöhe wird hingegen die maximal mögliche Höhe zwischen der Oberfläche des Wassers und der Pumpe bezeichnet. Diese sollte bei einem Brunnen mindestens bei neun Metern liegen. Bei einer herkömmlichen Poolpumpe sind hingegen sechs bis sieben Meter durchaus ausreichend.

Die Frördermenge

Die Testsieger können üblicherweise ein großes Fördervolumen bewältigen, weil sie über eine so starke Motorleistung verfügen, dass sie die entsprechende Förderhöhe schnell bewältigen können. Hier gilt die Faustregel: Umso größer die Leistung ist, umso höher ist auch die maximale Fördermenge.

Gibt es eine selbstsaugende Funktion?

Viele Käufer achten beim Kauf einer Gartenpumpe darauf, dass diese über eine Funktion zur Selbstansaugung verfügen. Allerdings müssen auch diese Modelle bei der Inbetriebnahme zunächst einmal mit Wasser gefüllt werden. Allerdings stellt ein Rückschlagventil, welches vor der Pumpe installiert wird, sicher, dass die Wassersäule künftig nicht mehr abfällt. Besitzt die Gartenpumpe hingegen keine Ansaugstufe, muss sie stattdessen über einen Entmischungsraum verfügen. Dieser benötigt ein zusätzliches Volumen und beeinträchtigt zudem den Wirkungsgrad der Gartenpumpe.

Der Überlastungsschutz

Gartenpumpen, die keinen Überlastungsschutz besitzen, lassen sich nicht uneingeschränkt empfehlen. Schließlich handelt es sich dabei um ein elektrisches Gerät, welches in der Kombination mit Wasser eine Gefahrenquelle darstellen kann. Der Überlastungsschutz ist übrigens in erster Linie gedacht, um eine Überhitzung zu vermeiden. Beispielsweise schaltet sich die Gartenpumpe hab sobald das Gerät zu heiß wird, etwa wenn es in der prallen Sonne übermäßig benutzt wird.

Das Zubehör

Beim Kauf einer Gartenpumpe sollten die Käufer außerdem ein Augenmerk auf das Zubehör legen. Bei vielen Modellen sind aufschraubbare Abschlussadapter samt Befestigung sind etwa bei vielen Modellen enthalten. Wer sich für einen Schraubverschluss aus Kunststoff entscheidet, kann alternativ auch einen Verschluss aus Edelstahl wählen, nachdem Ersatzteile und Zubehör in jedem Baumarkt erhältlich sind. Lediglich die Ansaugschläuche gehören bei den meisten Gartenpumpen nicht zum Zubehör, sie müssen also zusätzlich gekauft werden. Der Käufer sollte dabei unbedingt auf die Ventilgröße achten, die üblicherweise bei einem bis 1,2 Zoll liegt, sowie auf die Länge.

So sollte die Gartenpumpe aufbewahrt werden

Eine Gartenpumpe sollte der Witterung nicht unnötig ausgesetzt werden. Denn Schnee und Regen können auch die Lebensdauer der besten Gartenpumpen verringern. Gelagert sollten sie deshalb entweder im Keller oder zugedeckt im Schuppen werden.

Diese Vor- und Nachteile haben Gartenpumpen

Natürlich haben Gartenpumpen für den Gartenbesitzer nicht nur Vor- sondern auch einige Nachteile.

Das sind die Vorteile:

  • Regentonnen, flache Teiche und Ähnliches lassen sich stressfrei entwässern
  • bei Überschwemmungen lassen sich auch Keller auspumpen
  • Für den Garten ist eine ökologische Bewässerung durch Regenwasser möglich
  • der Garten lässt sich ökonomisch bewässern

Die Nachteile:

  • eine Gartenpumpe lässt sich nicht automatisch steuern
  • in den meisten Fällen ist eine Wasserversorgung des Haushalts nicht möglich

Welche Marken von Gartenpumpen gibt es?

Selbst die Markenprodukte unter den Gartenpumpen werden im fernen Osten produziert. Das wiederum bedeutet, dass in den Produktionsstätten nicht die strengen Standards wie in Europa gelten. Die Qualität eines Produktes lässt sich allerdings auch nicht zwangsläufig am Herstellungsort festmachen. Schließlich besitzen Marken wie beispielsweise Einhell oder Gardena eigene Qualitätsstandards, die an jedem Produktionsstandort eingehalten werden. Ob eine Gartenpumpe in China produziert wurde, lässt sich ganz einfach anhand der Begriffe „Made in PRC“ oder „Made in China“ erkennen. Gartenpumpen werden während des Sommers auch von diversen Discountern wie Lidl oder Aldi für weniger als 100 Euro angeboten. Zu den bekanntesten Herstellern von Gartenpumpen gehören folgende Marken:

  1. Gardena
  2. Kärcher
  3. T.I.P.
  4. Einhell
  5. Güde
  6. Ebara
  7. SDMO
  8. Ribiland
  9. AL-KO
  10. Zehnder
  11. Kärcher
  12. Metao
  13. Shurflo

Die wichtigsten Fragen rund um die Gartenpumpe

Vor allem Einsteiger stellen sich jede Menge Fragen rund um die Gartenpumpe. Das sind die wichtigsten:

Eignet sich ein Hauswerk oder eine Gartenpumpe besser?

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein Hauswasserwerk zur Versorgung mit Wasser eines Hauses dient, wenn dies nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen ist. Gern verwendet werden sie etwa in Gartenlauben. Eine Gartenpumpe hingegen ist lediglich für den Einsatz im Garten gedacht, damit Wasser aus einer Quelle wie etwa einer Regentonne verteilt wird oder Becken abgepumpt werden. Deshalb benötigen Gartenpumpen auch wesentlich weniger Leistung als Hauswerke.

Wie wird die Gartenpumpe angeschlossen?

Weil Bewässerungspumpen grundsätzlich elektrisch betrieben werden, benötigen sie eine Stromquelle. Sobald der Netzstecker angesteckt ist, sollten die Besitzer überprüfen, ob der Strom auch wirklich läuft. Anschließend muss der Ansaugschlauch angesteckt werden, was sich mit wenigen Handriffen erledigen lässt.

Wie ist die Wertung der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat bislang keine Gartenpumpen getestet. Und das, obwohl es sich hierbei um ein wichtiges Utensil für den Garten handelt.