Bewässerungscomputer Test

Die Pflege der Pflanzen gestaltet sich unter Umständen schwierig, wenn der Gartenbesitzer im Urlaub ist. Hier schafft ein Bewässerungscomputer Abhilfe, der die Pflanzen regelmäßig mit Wasser versorgt. Üblicherweise werden die Bewässerungscomputer zwischen den Gartenschlauch und den Wasserhahn geklemmt und anschließend detailliert programmiert. Optimieren lässt sich die Bewässerung, wenn zusätzliche Geräte wie ein Regensensor, ein Bodenfeuchtsensor oder eine Tauchpumpe in der Regentonne verwendet wird. Der Gartenbesitzer spart es sich also, die Pflanzen mit Gartenschlauch oder Gießkanne selbst zu bewässern. Denn je nachdem, welches Bewässerungssystem im Einsatz ist, lassen sich die Pflanzen punktgenau gießen. Werden zusätzliche Sensoren verwendet, erkennt der Computer sogar, wann es regnet und damit eine Bewässerung überflüssig ist.

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  • Durch den Betrieb mit dem Solarmodul wird keine Stromzuleitung benötigt
  • Die mitgelieferten 15 Wassertropfer Bewässern automatisch 2x pro Tag
  • Die Bewässerungszeit ist über den Drehschalter einstellbar
  • Das System saugt das Wasser selbstständig aus einem Behälter an (Regentonne, etc....)
  • Ein Wasserstandsmesser (Schwimmer) schaltet das System bei einem zu geringen Wasserstand automatisch ab

So funktioniert ein Bewässerungscomputer

Zunächst wird der Bewässerungscomputer an einen Wasserhahn angeschraubt, woraufhin ein Gartenschlauch an den Anschluss geschraubt wird. Anschließend wird der Wasserhahn aufgedreht und der Computer eingeschaltet. Nun können die Zyklen und Zeiten für die Bewässerung einfach eingestellt werden. Zusätzliche Optionen sind über verschiedene Adapter möglich, welche sich an den Bewässerungscomputer anschließen lassen. Dadurch lassen sich beispielsweise verschiedene Bewässerungszonen einrichten.

Sensoren erleichtern die Arbeit

Zusätzliche Sensoren wie Regen oder Bodenfeuchtsensoren optimieren die Arbeit der Bewässerungscomputer zusätzlich. Schließlich ist es bei starken Regenfällen unnötig, die Pflanzen zusätzlich zu gießen, weil dadurch nur der Garten überschwemmt wird. Weil die Sensoren die entsprechenden Informationen direkt an den Computer weiterleiten, lässt sich dadurch erheblich Wasser einsparen.

Darauf kommt es beim Kauf des Bewässerungscomputers an

Bei der Programmierung eines Bewässerungscomputers müssen vor allem die Zyklen, die Dauer und die Intervalle der Bewässerung berücksichtigt werden. Der Computer sollte zumindest die Möglichkeit bieten, zwei Zyklen pro Tag programmieren zu können.

Durch die Bewässerungsdauer wird festgelegt, wie lange das Wasser fließt. Ein gutes System kann den Garten bis zu einer Stunde am Stück bewässern.

Mit dem Bewässerungsintervall wird festgelegt, in welchem Abstand der Start der Zyklen möglich ist. Damit der Garten täglich bewässert werden kann, ist ein Intervall von 24 Stunden. Viele Computer lassen sich jedoch individuell programmieren, sodass der Garten einmal wöchentlich ausgiebig bewässert wird und das Wasser auch tief genug in den Boden eindringen kann.

Ein gutes Display hilft bei der präzisen Bewässerung des Gartens. Einige Modelle von Bewässerungscomputern bieten sogar abnehmbare Displays, sodass die Bewässerung auch von unterwegs aus gesteuert werden kann. Lediglich bei älteren Modellen sind keine Displays vorhanden und die Programmierung erfolgt über Drehknöpfe für bestimmte Einstellungen.

Gute Modelle, etwa die Bewässerungscomputer von Gardena, bieten vielfältige Anschlussmöglichkeiten, also auch für Regen- und Bodenfeuchtsensoren. Für große Gärten bieten sich zudem Wasserverteiler an. Diese ermöglichen es, Wasser in verschiedene Zonen zu pumpen und die Bewässerung mit separaten Bewässerungscomputern zu regulieren. Der Grund: Beete brauchen üblicherweise eine andere Art von Bewässerung als der Rasen. Besonders empfindliche Pflanzen benötigen sogar nur eine sogenannte Tropfbewässerung.

Für einige Modelle sind spezielle Bewässerungsventile erforderlich, damit die Computer in Betrieb genommen werden. Diese lassen sich bequem durch eine Gartensteckdose mit Strom versorgen. Ein richtiges Bewässerungssystem ist jedoch mit deutlich mehr Aufwand verbunden. Denn hier muss nicht nur die ständige Stromversorgung gewährleistet sein, sondern auch ein Rohrsystem im Garten verlegt werden. Zudem muss das Bewässerungssystem regelmäßig gewartet werden. Ein Bewässerungscomputer lässt sich hingegen mit einer einfachen Alkali-Mangan-Batterie mit neun Volt betreiben. Eine Alternative hierzu bietet der Gardena 1866 Mastercontrol Solar. Dieser arbeitet mit Solarenergie, die auch gespeichert werden kann.

Wichtige Fragen zum Bewässerungscomputer

Der Unterschied zwischen Bewässerungscomputer und -uhr besteht darin, dass sich die günstigeren Bewässerungsuhren nicht so umfangreich programmieren lassen. Der Computer hingegen eignet sich bestens für aufwendige Systeme. Er bietet die Möglichkeit für mehrere Bewässerungszyklen und eine längere Bewässerungsdauer pro Zyklus je Tag. Zudem besitzt der Computer meist ein übersichtliches und großes Display. Allerdings ist der Computer oft wesentlich teurer und schwieriger zu bedienen.

Mit einem Bewässerungscomputer, den es in der Gartenabteilung eines jeden Baumarktes gibt, lassen sich auch Blumen gießen. Kombinieren lassen sich die Bewässerungscomputer übrigens auch hervorragend mit einer Wassersteckdose, die unmittelbar neben dem Beet eingesetzt werden kann.

Der wohl wichtigste Aspekt der Rasenpflege ist neben dem regelmäßigen Mähen und der richtigen Belüftung des Bodens vor allem die Bewässerung. Diese ist vor allem bei frisch gesätem Rasen wichtig. Bewässert sollte der Rasen morgens und abends für etwa eine Stunde lang werden. In Trockenzeiten sind zusätzliche Intervalle notwendig.